Istanbul – faszinierende und rastlose Megalopole am Bosporus, zwischen zwei Meeren, auf zwei Kontinenten. Ein Architekturstipendium gibt zehn Wochen Zeit für ein Projekt über diese Stadt. Das Resultat KESCHIF ISTANBUL möchte zu einer bewussteren, vielfältigeren Wahrnehmung von Stadtraum, zum „Mehr-Sehen“ anregen. Als Format wird ein „Memüri“ gewählt.
Auf Streifzügen und in Gesprächen ist ein kaleidoskopischer Blick auf Istanbul in 81 Bildfacetten entstanden. Diesen entsprechen 81 Karten, deren Form und Vorderseite symbolisch eine Kuppelaufsicht in schlichter schwarz-weißer Linienzeichnung prägt. Im Ensemble ergibt sich ein Rautenornament. Die Kartenrückseite zeigt eine rund gefasste Bildfacette sowie ein kleines kategorisierendes Zeichen. Jeweils zwei Bilder verschiedener Aspekte eines Themas ergeben ein Kartenpaar. Im Booklet sind die Paare mit einem KonText abgebildet.
Das Design ist so reduziert wie sinnlich: die schlichte mattschwarze Röhre mit kupfern schimmerndem Deckel als Akzent, der urban-arabeske Namenszug, die markante Kartenform, die Auswahl der Stadtbild-Momente.
KESCHIF bedeutet im Türkischen ‚Entdeckung‘ und zugleich auch eine besondere Art und Weise des Erkundens.

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