Der Band „Stadt, Land, Berg“ ist im niggli Verlag erschienen und versammelt beeindruckende Gebäude der international führenden Schweizer Architektur. Diese ist geprägt durch ein einfaches und zurückhaltendes Bauen, wodurch das Aufgreifen traditioneller Bautechniken und deren Aktualisierung eine große Rolle einnimmt.

Mit 300 Abbildungen werden insgesamt 50 Projekte vorgestellt, deren atemberaubende Architektur auf großformatigen Seiten in Szene gesetzt wird. Gezeigt werden materielle Besonderheiten der Gebäude und eine Übersicht zu den wichtigsten Gebäuden in der Schweiz, die zwischen 2004 und 2014 entstanden sind. Die ausgewählten Projekte werden in sechs Kapiteln geordnet: von „Alpen“ über „Infrastruktur“ und „Erholung“ bis hin zu „Land“, „Vorstadt“ und „Stadt“.

Die Einleitung wurde von dem Ausstellungsmacher, Architekturkritiker und Buchautor Hubertus Adam verfasst. Das Kapitel „Dokumentation“ umfasst die Projektbeschreibungen der Bauten, sowie die Grundrisse und die Namen der Beteiligten.

Schweizer Architektur fotografisch in Szene gesetzt

Zur Freude eines jeden Architektur- und Fotografie-Fans sind in dem Band insgesamt 40 Fotografen mit ihren Aufnahmen vertreten, die einen ästhetischen Wert vermitteln. Die abgebildeten Fotografien in „Stadt, Land, Berg“ eröffnen die Spannung zwischen dokumentarischem Anspruch und gleichzeitiger ästhetischer Prägung durch den Fotografen. Ein Spannungsfeld, das die Fotografie seit ihrer Erfindung eröffnet. Diesen Komplex beschreibt die Historikerin Nathalie Herschdorfer in ihrem Vorwort „Photoarchitectonics“, in dem sie die Bedeutung der Fotografie für die Wahrnehmung von Architektur betont.

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