LED TV DesignLine – maximal reduziert

LED TV DesignLine – maximal reduziert

Zu Beginn seiner Geschichte hatte der Fernseher eine klare Mission: er sollte ein Kino für zu Hause sein. Familie und Nachbarn versammelten sich um die Flimmerkiste, deren ausladendes Gehäuse in einem relativ ungünstigen Verhältnis zu ihrem kleinen Bildschirm stand, um sich gemeinsam informieren und unterhalten zu lassen. Im Laufe der Zeit hielt der Fernseher Einzug in immer mehr Haushalte.

Die Bilder wurden bunt, der Bildschirm größer, gleichzeitig sank die Anzahl derer, die sich gemeinsam vor ihm versammelten. Das Gemeinschaftserlebnis wurde zum täglichen Privatvergnügen, aus dem Heimkino ein Gebrauchsgegenstand, der nicht selten das Familienleben ebenso dominierte, wie den Raum, in dem er stand. Die dicken Röhrengeräte sind seit den 2000er Jahren weitgehend von Flachbildschirmen abgelöst worden. Trotzdem scheint die Ära des Fernsehers als Leitmedium in Zeiten von Smartphones, Tablet-PCs und sozialen Netzwerken dem Untergang geweiht – wenn sich nichts Grundlegendes an ihrer Konzeption ändert. Und tatsächlich arbeiten die Hersteller auf Hochtouren daran, den Fernseher zum neuen Über-Medium zu machen, das alle anderen Medien in sich vereint: dreidimensional, vernetzt, interaktiv, multifunktional – das neue Zentrum des modernen Haushalts.

Auch Philips setzt in technologischer Hinsicht auf diese ultrakomplexen TV-Geräte. In gestalterischer Hinsicht jedoch auf das genaue Gegenteil: Mit dem Philips DesignLine LED TV hat das Unternehmen einen Fernseher auf den Markt gebracht, der sich äußerlich durch äußerste Reduziertheit auszeichnet und damit einen innovativen Rahmen für ein neues Fernseherlebnis bildet. Das unkonventionelle Designkonzept sah vor, eine einzelne Glasplatte zu kreieren, die lässig an der Wand lehnt. Eine technologische Herausforderung für die Ingenieure, doch das Experiment gelang. Das innovative Glasdesign definiert die Optik des Fernsehers neu. Ein Farbverlauf der beschichteten Glasoberfläche geht nahtlos von Dunkel im oberen Bereich in helle Transparenz im unteren Bereich über. Auf diese Weise entsteht der Eindruck, dass der Fernseher im Raum schwebt. Dieser Effekt wird zusätzlich verstärkt durch den Einsatz von Ambilight, das sich farblich automatisch dem Fernsehbild anpasst und von drei Seiten des Bildschirms auf die umliegenden Wände projiziert wird – die Wand scheint Teil des Bildschirms zu werden, der dadurch noch größer wirkt. Sein formaler Minimalismus steht damit in starkem Kontrast zu einem Maximum an Funktionen, die in den Fernseher integriert sind. Je multidimensionaler das Fernseherlebnis, desto reduzierter das Fernsehgerät, scheint die Quintessenz dieses Entwicklungsprozesses zu sein. So nimmt sich der Philips DesignLine LED TV im ausgeschalteten Zustand denn auch vornehm zurück und wird zum selbstverständlichen Teil des Interieurs, eingeschaltet jedoch entwickelt er eine Strahlkraft, die es schafft, ihn wieder zum Mittelpunkt eines Raumes und des Familienlebens werden zu lassen.

Veröffentlicht am 23.05.2017

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