Ein Porträt über Frank O. Gehry

Ein Porträt über Frank O. Gehry

Blicken wir auf unsere Kindheitstage zurück, dann ist es schon erstaunlich, was für ein Erfindungsreichtum in uns schlummert, wodurch wir unweigerlich zum jungen Star für unsere Umwelt werden. Egal, ob beim Malen, Spielen oder Basteln, unsere bis dorthin erlangten Fähigkeiten brachten unweigerlich Dinge von künstlerischem Wert hervor – zumindest in den Augen unserer Eltern. Wir konnten alles mit unseren kleinen Händen erschaffen und der Phantasie freien Lauf lassen. Doch nur wenige von uns erfüllen sich später den Traum von einem Leben als Star. Und andere wiederum werden ungewollt zum Star, weil sie durch ihre herausragende Arbeiten und Werke die Aufmerksamkeit erhalten, die sie sich nie haben träumen lassen – so wie Frank O. Gehry.

Es begann mit der Kartonmöbelserie „Easy Edges“

Bevor Frank O. Gehry seine eigene Formsprache entwickelte, bediente er sich zu Beginn seiner Arbeit an konventionellen Methoden, die er mit dem Einsatz von Materialien, wie Sperrholz, Wellblech und Wellpappe zum Ausdruck brachte. Daraus entwickelte er beginnend im Jahr 1969 eine eigene Kartonmöbelserie mit dem Namen „Easy Edges“. Er wollte zeigen, wie durch die Nutzung von einfachen, alltäglich Materialien, beispielsweise durch einen Karton eine neue ästhetische Dimension entstehen konnte. Ein gelungenes Exemplar ist der Wiggle Side Chair, der durch seine skulpturale Formgebung auffällt, der bequem und gleichzeitig stabil ist. Gehrys Sitzmöbel, gefertigt aus gebogenem, sechs- bis neunlagig geklebtem Weißahornholz, wurden ab 1990 über die US-amerikanischen Firma Knoll International vertrieben. Aus dieser Zeit stammt der Cross Check Chair, der für kurze Zeit im Red Dot Design Museum Essen zu sehen war.

Der Grundstein: Frank O. Gehrys Wohnhaus in Santa Monica

Alles begann mit der Umgestaltung seines Privathauses, dass in Santa Monica, Kalifornien steht. Frank O. Gehry und seine Frau entschieden sich, das traute Eigenheim, das bereits im Jahr 1920 errichtet wurde, umzugestalten. Der Bungalow blieb erhalten und Frank O. Gehry fing an ihn zu erweitern und seine Fassade experimentell zu verkleiden. Gehry benutzte dafür ausschließlich einfache Materialien, die er bei seinen Entwürfen zur Möbelserie ebenfalls verwendete, zum Beispiel Wellblech und Maschendraht. Dabei herausgekommen ist ein wahres Meisterwerk. Mit dem Umbau des Wohnhauses in St. Monica beginnt Gehrys beeindruckende Karriere, die ihn bis heute zu einem der gefragtesten Stararchitekten unserer Zeit macht. Das Haus erhielt in den 80er Jahren eine Auszeichnung des AIA und er selbst erhielt 1989 Pritzker-Preis, dem Nobelpreis der Architekten. Bis heute ist Gehrys Wohnhaus eine Attraktion für Kunstliebhaber und designinteressierte Menschen.

Frank O. Gehry als Vorreiter des Dekonstruktivismus

Bis heute wird das Wohnhaus von Frank O. Gehry in Santa Monica repräsentativ als eines der ersten Beispiele für die Stilrichtung des Dekonstruktivismus herangezogen. Wenn auch gleich diese Stilrichtung erst durch die Ausstellung „Deconstructivist Architecture“ im Museum of Modern Art in New York bekannt wurde. Bei dieser Architekturrichtung werden divergente Baukörper und geometrische Formen (Zylinder, Kegel, Kugeln, Pyramiden und Würfel) frei zusammengefügt, bei denen die Werte der Harmonie, Einheit und Stabilität der besonderen Struktur weichen

Dekonstruktivistische Architektur zeichnet sich durch einen bemerkenswert freien, spielerisch leichten Umgang mit architektonischen Elementen und Gliederungsstrukturen aus. Gewohnte Kategorien wie Regelmäßigkeit, Reihung oder Symmetrie sind ihr weitgehend fremd. Im Gegensatz zur traditionellen Architektur durchbricht der Dekonstruktivismus die feste Ordnung von oben und unten, widersetzt sich orthogonalen Fassaden- oder Raumstrukturen und verwandelt die architektonischen Elemente (z.B. Dächer, Treppen, Türen, Fenster) in autonome, der Skulptur und dem Industriedesign nahe stehende Formwerte.

Quelle:http://www.designlexikon.net/Fachbegriffe/D/dekonstruktivism.html

Mit dem Umbau des Wohnhauses in St. Monica beginnt Gehrys beeindruckende Karriere, die ihn bis heute zu einem der gefragtesten Stararchitekten unserer Zeit macht. Das Haus erhielt in den 80er Jahren eine Auszeichnung des AIA und er selbst erhielt 1989 Pritzker Preis, dem Nobelpreis der Architekten. Bis heute ist Gehrys Wohnhaus eine Attraktion für Kunstliebhaber und designintessierte Menschen.

7 beeindruckende Arbeiten von Frank O. Gehry

Blicken wir auf Frank O. Gehrys Liste seiner spektakulären Bauten, wird eines deutlich: seine unverwechselbare Handschrift, die er hinterlässt und den Titel „Signature Architect“ verdient. Gehry hat einen eigenen, unverwechselbaren Stil, der zu seinem Markenzeichen wurde: Bei ihm sind Räume nutzbar, obwohl sie kippen, der rechte Winkel aufgehoben und die Geometrie gebrochen ist. Alles strebt gleichzeitig auseinander, um ineinanderzufließen. Die Formen wirken harmonisch und unruhig zugleich; sie strahlen in gewisser Weise eine grobe Ästhetik aus.
Von der Skizze mit wenigen Strichen bis zum fertigen Bauwerk; Gehry setzt seine Ideen in die Tat um. Die ausgefallenen Bauwerke erregen seit jeher Aufsehen und gefallen nicht jedem, denn Gehry polarisiert und hat viele Kritiker, die ihm seine „Art der Architektur“ nicht abkaufen möchten und ihn nicht ernst nehmen. Sie sagen ihm nach, dass seine Entwürfe nichts anderes als zerknüllte Papierbögen mit ein paar Strichen seien.

Doch Frank O. Gehry bleibt davon unbeeindruckt und betonte im Jahr 2009 in einem Interview mit der Zeitschrift „The Independent“, dass er kein Künstler, sondern Architekt sei. Seine Arbeit zu einem Entwurf beginnt immer mit wenigen Strichen auf seinen handentworfenen Skizzen, dennoch teilte er der Süddeutschen Zeitung in einem Interview mit, dass er „seine Arbeit als Architekt als Dienstleistungstätigkeit, nicht als künstlerische Spielerei“ sieht. Anhand eines einfachen Beispiels verdeutlichte er, dass er „für eine Skizze nie länger als 15 Sekunden“ braucht. Darauf würden „30 bis 40 weitere 15-Sekünder“ folgen, bis er dann die letzte Skizze, ganz einfach die richtige sei.

Die zahlreichen internationalen Aufträge, die nach der Verleihung des Nobelpreises folgten, sind ein Zeichen dafür, dass viele an ihn und seine „Kunst“ glauben, wenn gleich die zwei wichtigsten Aufträge für das Guggenheim-Museum in Bilbao und die Disney Concert Hall in Los Angeles durch Wettbewerbe zustande gekommen sind.

1989: Vitra Design Museum in Weil am Rhein

Frank O. Gehry war lange Zeit nur durch seine experimentellen Möbelentwürfe aus Wellblechpappe bekannt und erlangte mit seinem Wohnhaus erstmals das Aufsehen der Öffentlichkeit. In Europa hingegen gelangte er durch den Entwurf des Vitra-Design-Museums schnell ein hohes Ansehen. Nach dreijähriger Bauzeit wurden die vier Ausstellungsräume 1989 eröffnet. Es war Gehrys erstes Projekt, bei dem er von seinem Mix aus unterschiedlichen Materialien abrückte und trotzdem ein auffällig und wie von ihm gewohnt, ein extravagantes Gebäude aus Kuben entwarf, die beinahe absurd ineinander gesteckt zu sein schienen. Ein erster Aufschrei ging durch Deutschland.

1991–1997: Guggenheim-Museum in Bilbao

Der wohl bekannteste Entwurf von Gehry ist das Guggenheim-Museum im spanischen Bilbao. Das Gebäude wirkte für die damalige Zeit ausgesprochen futuristisch durch eine auffällige Fassade aus Titan. Für seine Entwürfe verwendete Gehry erstmalig das CAD-Sysstem CATIA (=Computer Aided Three-Dimensional Interactive Application) von Dassault Systems, mit dem dreidimensionale Modelle konstruiert werden konnten.

1997–1999: Neuer Zollhof im Düsseldorfer Medienhafen

Für den Medienhafen in Düsseldorf entwarf Gehry den „Neuen Zollhof“ mit drei kontrastreich gestalteten Gebäuden, die wie eine Skulptur wirken und als „tanzende Häuser“ und „Gehry Bauten“ bezeichnet werden. Der mittlere Baukörper besitzt eine glänzende Fassade und spiegelt die rechts und links angrenzenden Gebäude darin wieder. Der neue Zollhof gilt heute das Wahrzeichen der Stadt Düsseldorf.

1999–2003: Walt Disney Concert Hall in Los Angeles

Die Walt Disney Concert Hall hatte den Anspruch ebenfalls ein Wahrzeichen zu werden, dieses Mal von der Stadt Los Angeles. Gehry gewann mit seinem extravaganten Entwurf für die Konstruktion des Gebäudes einen internationalen Wettbewerb, wurde mit dem Projekt beauftragt und blieb sich erneut seiner unverwechselbaren Formsprache treu. Einzige Ausnahme bei diesem Projekt waren zahlreiche Rückschläge, die u.a. in dem erstmaligen Einsatz des Simulationsprogramms CATIA begründet lagen, aber auch verwaltungstechnische und finanzielle Schwierigkeiten, die für Unterbrechung des Projekts sorgten. Das Budget überstieg am Ende die geschätzte Summe und bekam einen bitteren Beigeschmack.

2001: Gebäude der DZ Bank in Berlin

In Berlin am Pariser Platz entwarf Gehry das DG-Bank-Gebäude. Er musste sich dabei an vorgegebene Gestaltungsmaßgaben halten, die die Gliederung der Fassaden betrafen und einen geometrisch strengen Fensterzuschnitt forderten. Heraus kam ein für seine Person nach außen hin sehr bescheidenes Gebäude mit wohlgeformten Proportionen und einer geradlinigen Sprache.

2003–2006: Hotel Marques de Riscal, in Elciego (Spanien)

Mit dem Entwurf eines Hotels im Herzen eines Weinkellers nahm Gehry eine neue Herausforderung an, die er in dem 1000-Seelen-Weindorf Elciego umsetzte. Er wurde gezielt auserkoren, um das alte Weingut mit moderner Architektur aufzuwerten, die Emotionen hervorrufen sollte. Er verkleidete das Hotel Marques de Riscal mit Titan und Edelstahl und verwendete die Farbtöne Rosa und Gold, die dem Corporate Design des Weingutes nachempfunden wurden.

2012 – 2015: Facebook-Campus

2012 wurde Frank O. Gehry mit der Planung des neuen Facebook-Campus betraut, der im Jahr 2015 fertiggestellt wurde. Er sollte auf Wunsch von Marc Zuckerberg einen ungewöhnlich einfachen und riesigen Raum entwerfen, indem tausend Mitarbeiter Platz haben sollten – ganz entgegen Gehrys sonst schwungvoll kreierten Formen. In nur drei Jahren wurde das Gebäude aus Metall, Beton und Glas fertiggestellt und erhielt als Besonderheit einen groß angelegten Park auf dem Dach des Campus. Noch zur selben Zeit arbeitete er an drei weiteren Projekten: dem Museo de la Biodiversidad in Panama City, die Fondation Louis Vuitton in Paris und zuletzt an dem Pierre Boulez Saal der Barenboim-Said-Akademie in Berlin.

Aktuell arbeitet Gehry an den Plänen für die neuen Guggenheim-Museen in New York City und Abu Dhabi.

Arbeitsweise von Frank O. Gehry

Als Frank O. Gehry mit dem Umbau des Wohnhauses in St. Monica begann, blickten viele Kritiker müde lächelnd auf Gehrys Arbeitsweise. Das hat sich mittlerweile geändert, ebenso wie Gehrys Art zu arbeiten. In den 80er Jahren stand Gehry der modernen Technik kritisch gegenüber und sagte „Ich kann mit Computern nichts anfangen“. Heute dagegen versteht er den Computer als einen Interpreten seiner Arbeit, der sein Handwerk versteht und der es schafft den Design-Gedanken von der Skizze in die Realität umzusetzen, ohne das unterwegs etwas verloren geht. Viele seiner Bauten hat er mit dem 3D-Simulationsprogramm namens CATIA realisiert und damit auch ein Stück weit die Architektur revolutioniert. Gehry wandte das Programm erstmals bei seinem Projekt zum Bau des Guggenheim-Museums in Bilbao an. Begonnen hatte die Revolution aber schon viel früher, nämlich im Bereich der Flugzeugindustrie.

Rückblick

Der französische Flugzeughersteller Avions Marcel Dassault experimentierte schon seit Ende der 60er Jahre mit der Computertechnologie um interaktiv technische Zeichnungen zu erstellen und strebte an die Eigenentwicklung auch an andere Firmen zu verkaufen. Ein Vertriebsabkommen mit IBM führte zum ersten Erfolg, als 1981 die Konzerngesellschaft Dassault Systems gegründet und von Boenig beauftragt wurde, ein Flugzeug komplett mit dem digitalen Designsystem zu entwickeln. Damals stattet der damalige Geschäftsführer von DS namens Bernard Charlès Frank O. Gehry einen Besuch ab, um in von den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten seiner Softwareprodukte für die Architektur vorzustellen und Gehry zu überzeugen, anscheinend mit Erfolg – denn heute schwärmt der berühmte Architekt von den präzisen Simulationen mit denen weniger Fehler passieren, neue Formen für Gebäudekonstruktionen möglich werden und die Konstrukteure den Designentwurf besser verstehen und planen können.

Das Architekturbüro Gehry Partners

2001 hat Gehry das Architekturbüro Gehry Partners, LLP, mit zehn Partnern in Los Angeles, Kalifornien, gegründet. Gearbeitet wird hier entgegen der meist üblichen Prozesse in einer Gemeinschaft an den einzelnen Projekten. Die Kompetenz und das Können von rund 120 angestellten Architekten fließen in einer Arbeit zusammen und bringen ihre Kenntnisse der technischen Entwicklung und Konstruktion ein.

Frank O. Gehrys lobende Auszeichnungen

Seit dem Ende der 80er Jahre erhielt Frank O. Gehry bislang zahlreiche Auszeichnungen für seine Projekte, Werke und Bauten. Für seine dekonstruktivistische Architektur erhielt er bereits 1989 eine weltweit renommierte Auszeichnung für Architektur, den Pritzker-Preis, der einmal im Jahr vergeben wird. Noch in demselben Jahr erhält er von der freiberuflichen Vereinigung tätiger Architekten in Deutschland die Ehrenmitgliedschaft des Bundes Deutscher Architekten, kurz BDA. Im jahr 1992 verlieh ihm die Wolf Foundation den anerkannten Wolf Prize of Arts, der für „Verdienste zum Wohle der Menschheit und freundschaftliche Beziehung unter den Völkern“ verliehen wird. Als Begründung wurde Frank O. Gehrys Fähigkeit genannt, Anreize zu schaffen und sie in etwas umzuwandeln, womit er gleichzeitig provoziert. Mit viel Selbstgewissheit und Konfliktbewusstsein schafft er es Dogmen, Prinzipien und Methoden zu zerstören, die als Zeichen für den Kampf um Befreiung gewertet wurden.

Ästhetisches Schaffen zur „Schönheit der Welt“

Den im Jahr 1994 begründeten Kulturpreis der Gish-Stiftung, der Dorothy and Lillian Gish Prize, einer der am höchsten dotierten Kunstpreise weltweit, erhielt Gehry als herausragender Künstler im gleichen Jahr. Er wurde damit für den Beitrag seines ästhetischen Schaffens zur „Schönheit der Welt“ belohnt. Verliehen wird der Preis nicht nur an Architekten, sondern auch Schauspieler, Musiker, Tänzer, Regisseure und Schriftsteller.

In den kommenden Jahren folgten zahlreiche weitere Preise und Auszeichnungen, wie der österreichische Friedrich-Kiesler-Preis für Architektur und Kunst der für außerordentliche Leistungen in Kunst und Architektur vergeben wird oder der Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Kunst. Die Jury begründete die Übergabe der spanischen Auszeichnung an O. Gehry wie folgt: „Gehrys Werke sind ein meisterhaftes Spiel mit komplexen Formen. Sie zeichnen sich aus durch den Rückgriff auf ungewöhnliche Materialen wie Titan und durch eine technologische Innovation.“

Viele weitere Ehrenmitgliedschaften und auch Medaillen ergänzen Gehrys ausgezeichneten Lebenslauf. So wurden ihm zwischen den Jahren 1999 und 2002 in Summe drei Goldmedaillen (1999: Gold Medal, American Institute of Architects [AIA], 2000: Gold Medal, Royal Institute of British Architects [RIBA], 2002: Gold Medal for Architecture, American Academy of Arts and Letters) verliehen. Welchen Einfluss Gehry neben seinen Beitrag zu Kunst und Architektur hat, belegt seine letzte Auszeichnung, die besser nicht sein könnte. Als eine der beiden höchsten zivilen Auszeichnungen der Vereinigten Staaten von Amerika wurde ihm die Presidential Medal of Freedom überreicht.

Auftritt von Frank O. Gehry bei der Fernsehserie Simsons

Aufgrund seines eigensinnigen und erfolgreichen Stils schaffte es Gehry Teil der Fernsehsendung Simpsons zu werden. Die Gehry nachempfundene Comicfigur legte in der Staffel 16, Folge 14 einen wahrhaft grandiosen und scherzhaften Auftritt hin. In dieser Episode wird sich über Gehry architektonischen Stil und seine Skizzen lustig gemacht. Er erhält ein Angebot für den Entwurf eines dreißig Millionen teures Opernhaus, dass er in Springfield errichten soll. Er zerknüllt das Schreiben und wirft es auf den Boden – fertig ist der neue Entwurf, wie hier zu sehen ist.

Die Effekte nach Ausstrahlung der Episode waren für Gehry deutlich zu spüren. Jeder glaubte danach, dass dies seine wirkliche Arbeitsweise sei und er sich so die Inspiration für die Entwürfe realer Gebäude hole. In der Public Affairs Show Fareed Zakaria GPS auf CNN sagte er im September 2011, dass ihn dieser Gag verfolgt und nun Kunden zu ihm kämen, die ein Stück Papier zerknittern, ihm 100 $ geben wollen und es dann bauen wollen. Zum Glück nimmt Gehry es mit Humor. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung sagte er in einem Interview: „Ich wollte, ich könnte so arbeiten. Dann würde ich öfter zum Segeln kommen.“

Veröffentlicht am 28.02.2017

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