Baden Baden – Im Badezimmer zu Hause

Baden Baden – Im Badezimmer zu Hause

„Baden Baden“ ist ein vielseitiger Bildband, der sich den Badezimmern von heute widmet und zeigt, wie aus klassischen Waschräumen ein waschechtes Zuhause wird. Herausgeber der Publikation ist der Verlag Gestalten. „Baden Baden“ versammelt renommierte Designer und präsentiert ihre anspruchsvollen Baddesigns. Auf 256 Seiten werden die eindrucksvollsten und raffiniertesten Ideen und überzeugenden Konzepte fürs Bad gezeigt, die mit praktischem Wissen verbunden werden und die Publikation dadurch zu einem zeitgemäßen Nachschlagewerk machen. Der Bildband ist in Deutsch und Englisch erhältlich.

 

Vorwort von Piero Lissoni

„Baden Baden – Im Badezimmer zu Hause“ startet mit einem Vorwort von Piero Lissoni, dessen Architektur- und Designentwürfe weltweit große Anerkennung finden. Er schildert seine eigene Definition von einem Bad, das er als einen der ästhetisch komplexesten Räume in einer Wohnung oder einem Haus beschreibt. Er selbst versteht das Badezimmer als einen privaten Ort der Entspannung und des Wohlbefindens und hebt die zentrale Thematik des Bads, das Wasser, hervor. Er definiert es als Leitlinie für das Design, das gleichzeitig einen ruhigen Charakter vermittelt und sich als Grundthema in den verschiedensten Variationen in der eigentlichen Gestaltungsaufgabe wiederfindet. Formen, Farben, Licht und die Materialien machen für Lissoni das Bad gleichzeitig zu einem Raum der Sinne. Für ihn darf es auch eine gewisse Imperfektion enthalten, an der man sich zunächst stößt, die das Design aber erst spannend und zugleich elegant macht.

 

Das Bad als private Wellnessoase

Baden Baden - Das Bad als private Wellnessoase

In der Einführung von „Baden Baden“ wird das Bad als privater Raum beschrieben, das sich der modernen Lebenskultur anpasst und Funktionalität mit Design vereint. Die funktionale Nasszelle wird im Buch als ganzheitliches Sinneserlebnis dargestellt, bei der alte Traditionen mit modernen Anforderungen verschmelzen. Die Vielfalt der präsentierten Bäder reicht von großzügigen Wellnessoasen über kompakte Gästebäder bis hin zu minimalistisch gestalteten Bädern. In vier Kapiteln zeigt die Publikation zeitgenössisches Badezimmerdesign, wobei sich jedes Kapitel jeweils verschiedenen Materialien und Farben widmet.

 

Fliesen, Tapeten und Mikrozement als Gestaltungselemente

Baden Baden - Fliesen, Tapeten und Mikrozement

Das erste Kapitel widmet sich zunächst den Fliesen als zentrales Gestaltungselement, die aufgrund von Wasser und Feuchtigkeit im Bad, als unverzichtbar gelten. Die klassische Keramikfliese wird als langlebiges, leicht zu reinigendes Designelement hervorgehoben, als dekorative Verkleidung für Innen-und Außenräume. Das traditionelle Fliesenhandwerk erlebt in „Baden Baden“ ein Comeback mit handbemalter Keramik, Transferdruck und individuell angefertigten Lackierungen. Alternativ zu den Fliesen werden spezielle Tapeten für feuchte Umgebungen vorgestellt, mit denen sich, wie auch mit Mikrozement, attraktive Effekte erzielen lassen, wie die vielseitigen Bilder zeigen.

 

Das älteste Baumaterial für Bäder: Stein

Baden Baden Baumaterial Stein

Im zweiten Kapitel werden Bäder präsentiert, die mit Steinen, eines der ältesten Baumaterialien überhaupt, vielfältig gestaltet wurden. Das Kapitel veranschaulicht, wie man, abhängig von der Beschaffenheit und der Verarbeitung, den Bädern mit unterschiedlichsten Steinen jeweils ein anderes Ambiente verleihen kann. Auf den folgenden Seiten wird den Texturen, Maserungen und der Verwendung von Natursteinen, ebenso wie robusten Kunststeinsorten, gemischt mit Materialien, wie Glas, Perlmutt Spiegel oder Metall, Rechnung getragen und gezeigt, wie man der Nasszelle einen individuellen Charakter einhauchen kann.

 

Zurück zur Natur mit Holz als Basismaterial

Baden Baden - Basismaterial Holz

Als Gegensatz zum techniküberladenen Alltag besinnt sich das dritte Kapitel zurück zur Natur, die im Bad Einfachheit und Beständigkeit vermitteln kann. „Baden Baden“, beschreibt Holz als vielseitiges und warmes Designelement, das den sonst eher vorherrschenden kühlen Charakter von Glas, Metall und Stein entgegen wirkt. Es wird auf die Wichtigkeit hingewiesen, dass das im Bad eingesetzte Holz widerstandsfähig, wasser- und fäulnisresistent sein sollte, denn nicht jede Art von Holz eignet sich für das Baddesign. Empfehlenswert sind Massivhölzer, wie Teak, Akazien oder Zeder, die sich ebenso wie Mehrschichtparkett, mit einer Schicht hochwertigem Laubholz oder eingeharztem Echtholzfurnier aus dem Jachtbau, aus dem mittlerweile auch Badewannen und Waschbecken hergestellt werden.

 

Metall fürs Bad in unterschiedlichen Varianten

Baden Baden - Metall fürs Bad

Baden Baden - Metall fürs Bad

Im vierten und letzten Kapitel des Nachschlagewerks spielt Metall die zentrale Rolle bei den vorgestellten Designs, das bereits seit dem 19. Jahrhundert Verwendung findet. Wurde damals noch reines Gusseisen für Badewannen eingesetzt, wird es heute vor allem von dem strapazierfähigen und recycelbaren Material Stahlemallie abgelöst. Frei stehende Kupfer- und Gusseisenwannen werden heute mit Stahlemallie überzogen und erleben so ihre Renaissance. Als Ergänzung werden Metallarmaturen aus gebürsteter Bronze, glänzendem Chrom, Messing oder Zink angeführt, die den individuellen Badcharakter einer Wellnessoase optimal unterstreichen und im 21. Jahrhundert den Anspruch haben immer effizienter zu werden und nicht nur gut auszusehen.

Baden Baden*

 

Schönes Baddesign und Badarmaturen finden Sie auch in unserer Kategorie Bad. Beiträge passend zum Badbereich zum Thema Körperpflege finden Sie im Magazin unter Körperhygiene: Pflege von Kopf bis Fuß und Körperpflege mit stilvollen Beautyprodukten.

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Veröffentlicht am 19.06.2018

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