Internationale Automobilausstellung 2017 in Genf

Internationale Automobilausstellung 2017 in Genf

Designschmieden stellen Neuheiten vor

Die Internationale Automobilausstellung 2017 wird jährlich zur Showbühne für Karosserieschneider und Designstudios, die ihre Neuheiten präsentieren. Oftmals PS-gewaltig, aber manchmal auch gewagt minimalistisch, werden die großen Automarken ihre Sportfahrzeuge und Kleinwagen vorstellen. Lamborghini setzt beim neuen Aventador S auf mehr Leistung und Allradlenkung, während der kleinere Huracan als Leichtbauversion Huracan Superleggera brilliert. Und die neue Alpina B5-Generation findet als Limousine und Touring den Weg zum Genfer Autosalon. Unter den Kleinwagen findet das Showlaufen zwischen dem neuen Ford Fiesta Serie, der neuen Modelle Kia Picanto und Suzuki Swift statt, während der Toyota Yaris mit einem neuen Facelift und einer 210 PS starken Sportversion teilnimmt. Von den deutschen Autoherstellern darf man gleich drei neue Modelle von VW und eines von Opel erwarten. Aber auch BMW, Porsche, Mc Laren, Pagani, Renault, Toyota und Volvo werden mit weiterentwickelten Modellreihen überraschen.

Fahrzeugdesign schreibt Geschichte im Genfer Autosalon

Seit mehr als 100 Jahren wird die Geschichte des Fahrzeugdesigns im Genfer Autosalon neu geschrieben und Stück für Stück revolutioniert. Zunehmend gewinnen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben an Bedeutung, die das Publikum mit geballter Kreativität überraschen. Fast alle bekannten Hersteller präsentieren die neuesten Modelle mit Elektro- und Brennstoffzellen oder Hybridautos. Zum Kennenlernen dürfen die Besucher im „Pavillon Vert“ des Genfer Autosalons diverser Elektro- und Wasserstoffautos Probe fahren.
Ein weiteres Top-Thema der Internationale Automobilausstellung 2017, dass sich verstärkt in den letzten Jahren etabliert hat, ist die Konnektivität von Fahrzeugen, die sich der nahtlosen Vernetzung des Fahrers mit der Außenwelt widmet. Die vorgestellten Neuheiten heben die automobile Vernetzung in den Fokus und spiegeln damit den konstanten Fortschritt im Bereich der Autoentwicklung wieder. Dabei wird das Interieur der Fahrzeuge als interaktive und dreidimensionale Benutzeroberfläche verstanden. Die Branche überzeugt jedes Jahr aufs Neue mit einer hohen Anpassungsfähigkeit, die den Anforderungen anspruchsvoller Kunden gerecht wird. Neue Modelle, gepaart mit einem technologischen Erfindungsreichtum finden hier ihre neuen Liebhaber, sei es auf Seiten der Endverbraucher oder der Hersteller und Importeure.

Automobildesign wird als Markendesign interpretiert

Viele Unternehmen interpretieren das heutige Automobildesign, die ästhetische Entwicklung der Modelle, als pures Markendesign. Dabei wird jedes Fahrzeug als Botschafter der jeweiligen Marke verstanden. Und das stellt die Hersteller vor eine der größten Herausforderungen ihrer Zeit: Sie müssen das Spezifische der Marke, den Anspruch herausstellen und für den Kunden immer wieder aufs Neue erlebbar gestalten. Da verwundert es nicht, dass sich die Formsprache der neuen Automobile mit extravaganten Merkmalen von der Konkurrenz abheben möchte. So erscheint vielen von uns das Design der modernen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben eher als fremdartig, weil wir an konventionellen Fahrzeugformen festhalten. An dieser Stelle sollte man sich fragen, ob neue Technologie unbedingt ein komplett neues Design benötigt oder ob es ohne dem auskommt? Die Akzeptanz der Verbraucher jedenfalls lässt noch auf sich warten.

Spannende Designlocations in Genf entdecken

Verknüpfen Sie den Besuch des Genfer Autosalons mit einer Entdeckungstour durch die traumhafte Stadt zwischen den Voralpen und dem Jura. Informieren Sie sich noch vor Anreise, welche Showrooms bekannter Designer und Marken die Stadt zu bieten hat. Planen Sie Ihre eigene Designerroute in Genf mit der
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Veröffentlicht am 09.02.2017

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