Interface Design

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Interface Design: mit Maschinen kommunizieren

In der Red Dot 21-Rubrik „Interface Design“ erfahren Sie, was man unter Interfacedesign versteht, und finden viele Beispiele für gutes Schnittstellendesign. Beim Interfacedesign geht es um die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, wobei zu letzteren in diesem Kontext Computer, aber auch Automaten und andere Maschinen zählen. Grafikschnittstellen begegnen uns im Alltag beispielsweise an Fahrkarten- und Geldautomaten, an Kaffeevollautomaten, modernen Backöfen oder Waschmaschinen, vor allem aber, sobald wir ein Smartphone einschalten, ein Tablet oder einen anderen Computer nutzen. Jedes Programm, jede App bedarf eines Interfacedesigns, damit wir sie selbstverständlich nutzen können, ohne uns eingehender mit dem Gerät und seinen Möglichkeiten befassen zu müssen. Insbesondere bei Apps oder bei Webseiten haben wir dabei häufig die Wahl zwischen vielen verschiedenen Angeboten, von denen diejenigen mit der besten Benutzerführung in der Regel auch die beliebtesten sind. Je selbstverständlicher man sich durch eine Seite oder eine Anwendung navigieren kann, je einfacher die Orientierung und je kürzer der Weg bis wir das erreicht haben, was wir erreichen möchten, desto besser ist das zugrundeliegende Interfacedesign. Deswegen kann die Gestaltung der Benutzerschnittstelle auch einen großen Einfluss auf den Erfolg von Produkten haben. Xerox und Apple haben es in den 1980er Jahren vorgemacht, als sie die ersten Computer mit grafischen Benutzeroberflächen auf den Markt brachten. Diese Art der Steuerung war so viel einfacher als die Eingabe der richtigen Befehle in Kommandozeilen, dass nicht nur diese Computer vor allem bei Kreativen schnell sehr beliebt waren, sondern sich auch die Idee an sich weltweit durchgesetzt hat.

Vorteile guter Grafikschnittstellen

Beispiele für exzellent gestaltete Grafikschnittstellen sowie Apps und Webseiten mit überzeugendem Interfacedesign finden Sie in dieser Red Dot 21-Rubrik. Es geht beim Interfacedesign und der grafischen Benutzerschnittstelle, dem sogenannten User Interface (kurz: UI) darum, die Interaktion des Menschen mit der Maschine so einfach und effizient wie nur möglich zu gestalten, damit der Nutzer sein Ziel möglichst ohne Umwege erreicht. Das klingt selbstverständlich, doch dahinter steckt ein langwieriger und sehr komplexer Designprozess. Die Gestalter müssen zunächst Nutzungsszenarien definieren, also antizipieren, was der User erreichen wollen könnte, welche Schritte dafür in welcher Reihenfolge erforderlich sind, welche Auswahlmöglichkeiten der User erwartet, wo er abspringen oder Fehler machen könnte. Für all das müssen Antworten und Feedbacks entwickelt werden, sodass der Nutzer sich an die Hand genommen fühlt und sicher durch den Prozess geleitet wird. Die oberste Maxime bei der Gestaltung der Grafikschnittstelle ist die, es dem Anwender so einfach wie möglich zu machen – durch eindeutige Icons, also Bildsymbole, durch Priorisierung der Auswahlmöglichkeiten, durch eine logische Platzierung der Kontrollelemente und durch eine Aufteilung in möglichst kleine Schritte, etwa bei der Abfrage von Benutzerdaten. Am Ende soll die Nutzererfahrung, die User Experience, so sein, dass sich die Bedienung intuitiv anfühlt, sie soll sich quasi aufdrängen und dabei natürlich auch ästhetischen Ansprüchen genügen. Herausragende Beispiele für gutes User Experience Design stellen wir Ihnen in den Kategorien unterteilt nach Grafikschnittstellen und Webseiten vor. Mit einem Klick auf ein Bild erfahren Sie mehr über die Arbeit und wer für das Design verantwortlich zeichnet. Viel Spaß beim Stöbern.

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